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Der Wind streicht durch das Federborstengras, sanft wiegen sich die Ähren. Von den Blüten des blauen Lavendel und des rosa Oregano dringt das Summen der emsigen Bienen an meine Ohren, der Frosch im Miniteich sitzt friedlich auf einem Seerosenblatt und sonnt sich, genau wie ich. Der satte Rosenduft der Gertude Jekyll steigt mir in die Nase und über mir kreist ein Greifvogel auf der Suche nach Nahrung auf den umliegenden Getreidefeldern. Ich schließe die Augen und genieße die Natur.

Aufwachen!
Der Weg zu einer solchen Oase ist lang, nimmt einige Zeit in Anspruch und ist - wie ich vermute - nie zu Ende.
Mein Garten ist eigentlich ein Gärtchen, insgesamt vielleicht 100 qm groß zuzüglich eines ca. 30 qm großen Vorgartens. Ich glaube genau darin liegt die Herausforderung:
Wie finde ich den Mittelweg zwischen überladen und spartanisch?


Begonnen hat alles 2004, der Mutterboden wurde verteilt und im Frühjahr Rasensaat eingebracht. Bereits im Sommer musste ein Teil des Rasens den ersten Blumenbeeten weichen, die ersten Pflanzen zogen in mein Reich ein. Seither ist alles im Werden, Teile werden für gut befunden, manche Blumen erhalten einen neuen Standort und dann sind da noch neue Ideen ...
Ein stimmiges Bild ergibt sich meist erst nach Jahren, wenn die Pflanzen eingewachsen sind und eine gewisse Größe und Umfang erreicht haben.

So ist das, was im Garten als erstes zu lernen ist - geduldig sein und bleiben.

Der Blütenzauber auf der SuseBär-Seite soll einige Informationen zu Pflanzen in meinem Garten geben, die Einblicke zeigen Ausschnitte aus Blumenbeeten und Arrangements und die Rubrik "Vorher - Nachher" soll im Laufe der Zeit die Entwicklung des Gartens zeigen und das alles mit vielen Bildern die zum Träumen anregen, denn ...

Wenn der Wind durch das Federborstengras streicht und sich die Ähren sanft wiegen, die Bienen summen und der Frosch sich sonnt - ja dann

ist die Zeit gekommen den Garten zu genießen.

Viel Spaß beim Träumen wünscht

SuseBär 


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